EINER, DER LIEBTE, 
STIRBT NICHT AUS DER ZEIT

Eine Stückentwicklung von Steven Cloos, Momo Mosel und Magdalena Brück

Menschen, die wir heute vielleicht als queer bezeichnen würden, gab es schon immer. Nur wurden ihre Geschichten viel zu oft unsichtbar gemacht. Was macht das Wissen um queere Geschichte mit uns? Wo waren queere Räume möglich und wie sahen sie aus? In den »Goldenen Zwanzigern« konnten queere Subkulturen aufblühen und queere Bewegungen entstehen, ehe die Nationalsozialisten queeres Leben dann zerstört und queere Menschen verfolgt und ermordet haben. Wie fragil sind ihre Rechte heute? In »Einer, der liebte, stirbt nicht aus der Zeit« begeben wir uns auf eine Identitätssuche. Auf eine Suche nach der eigenen Geschichte, nach queeren Held*innen und Pionier*innen, nach queeren Stimmen aus der Vergangenheit und Gegenwart. Zeiten verschwimmen, wiederholen sich, legen sich übereinander. Es schwankt zwischen Empowerment und Stigmatisierung, zwischen Hoffnung und düsteren Vorahnungen, zwischen Aufbruch und Zerstörung. Daraus entsteht eine fragmentarische, bunte und lebendige Erzählung, die uns daran erinnert, dass wir mit der Vergangenheit stets auch unsere Zukunft verhandeln.

 

Mit: Steven Cloos, Foxy Few-sha und Gia LaRue
Regie: Momo Mosel
Ausstattung: Milena Keller
Dramaturgie: Magdalena Brück
Video: Emma Aichner
Regieassistenz: Jule Sachs

PRESSE

DONAUKURIER

"(...) drinnen wartet ein Premierenabend, der so intensiv ist, dass er sich auch bis zum nächsten Morgen nur schwer abstreifen lässt: „Einer, der liebte, stirbt nicht aus der Zeit“.

(...)

Gleichzeitig ist er ein glühendes Manifest für das „Nie wieder!“, das auch die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus der vergangenen Wochen fordern. Dafür braucht es uns alle, betont Steven Cloos, nun ohne Perücke, in seinem unter die Haut gehenden Schlussmonolog. Wir alle müssen die Menschen schützen, die von anderen ausgegrenzt werden."

 

Katharina Stork, 18.02.2024

KULTURKANAL INGOLSTADT

"„Einer der liebte, stirbt nicht aus der Zeit“ ist ein durchgefeilter Theaterabend, der mitreißend ist und intim, vergessene Menschen mit historischen Einzelgeschichten zum Leben erweckt, aus Liebesbriefen oder Verhören, amtlichen Verlautbarungen und persönlichen Erinnerungen von der Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben erzählt, aber auch die Vorurteile  und die brutale Wirklichkeit von Diskriminierung und Inhaftierung auch als Mahnung an die AfD-Gegenwart auf die Bühne bringt.

Steven Cloos, der Schauspieler des Jungen Theaters, der die Herzen seiner ZuschauerInnen, ob Kinder bei seinen Superheld-Lesungen oder Erwachsene auf Anhieb erobert, hat mit Magdalena Brück und der Regisseurin Momo Mosel ein Herzensprojekt entwickelt: Deutsche Geschichte, die Aufbruchstimmung der Weimarer Republik und die Verfolgung der NS-Zeit aus der Perspektive queerer Menschen zu erzählen.
Ihm zur Seite stehen die beiden Dragqueens, Foxy Few-sha und Gia LaRue, zwei wunderbare Diven, die hervorragend singen und auch schauspielern."

 

Isabella Kreim, 23.02.2024

IMPRESSUM

© Steven Cloos. 
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